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Geschter, hüt ù moor: Landfroue

Die Arbeit und das Leben der Sensler Bäuerinnen im Wandel der Zeit

Landwirtschaft? Da spricht man meist nur von den Bauern. Die wichtige Rolle der Bäuerin wird meist ignoriert. «Wier Seisler» möchten dies am 7. November bei einem Podiumsgespräch im Bildungszentrum Burgbühl etwas korrigieren.

Vier Sensler Bäuerinnen – sie vertreten jeweils eine Generation -, berichten über ihre Arbeit und ihr Leben auf dem Hof, ihre Sorgen und Nöte, aber auch über die tiefe Befriedigung, die sie in ihrem vielfältigen Schaffen erleben. Sie zeigen auch auf, wie sich die Landwirtschaft in den letzten Jahrzehnten verändert hat. Willy Dietrich von Wier Seisler moderiert den Abend in Burgbühl.

Die 88-jährige Marie Haymoz-Guerig, Schlattli/Düdingen, langjährige Präsidentin des Freiburger Landfrauenverbandes und früher in vielen andern Institutionen und Gremien tätig, wird die Verhältnisse in der Landwirtschaft während der Kriegs- und Nachkriegszeit schildern.

 

Madeleine Overney-Waeber, Oberschrot, ebenfalls ehemalige Präsidentin des Freiburger Landfrauenverbandes, hat die 70er-, 80er- und 90er-Jahre als Bäuerin hautnah erlebt. Während vielen Jahren ging sie auf der Riggisalp «z’Bärg».

 

Ihre Schwiegertochter Sarah Overney-Tännler hat den Sprung von der Bankerin zur ausgebildeten Bäuerin und Agrarwissenschafterin gewagt. Sie bewirtschaftet gemeinsam mit ihrem Ehemann in Hergarten/Alterswil einen Bio-Milchwirtschaftsbetrieb.

 

Die 23-jährige Margot Aegerter-Jenny ist diplomierte bäuerliche Betriebsleiterin und führt seit zwei Jahren mit ihrem Ehemann in Beniwil/Alterswil dessen elterlichen Hof. Das Ehepaar setzt sich intensiv mit ihren Zukunftsaussichten auseinander. So wird der bisher auf Milchwirtschaft und Ackerbau ausgerichtete Betrieb zurzeit auf Rindvieh-Aufzucht und Pouletmast umgestellt.

 

Die vier Landfrauen sind lebendige Zeuginnen einer sich stark gewandelten Landwirtschaft. Moderation: Willy Dietrich

Vorschau aus dem Sensetaler.

 

Mi. 7. November 2018, 19.30 Uhr.
Bildungszentrum Burgbühl, St. Antoni (nicht in Tafers!), 
Eintritt frei, Kollekte; Platzreservation unnötig.

 

 

 

Wier Seisler Gastro & Kultur» will den Sensebezirk und seine Leute in den Mittelpunkt stellen. Ohne spezielle Ortsangabe finden alle Veranstaltungen im Gasthof St. Martin, Juchstrasse 1, in Tafers statt. Im 1. Stock wurde ein Kultursääli für 70-100 Personen eingerichtet, je nach Bestuhlung. Sie finden uns hier.

Wier Seisler sind auch auf Facebook mit vielen Fotos und Hintergrund-Informationen präsent.

 

 

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