*
Text_SeislerTuesch
blockHeaderEditIcon

Seisler Tüsch

* * *  Nächste Termine:  ???  * * *

Der vorläufig letzte Seisler Tüsch hat am 10.10. stattgefunden. Wieder haben acht Personen haben den Abschluss genossen und ihre Eindrücke im Gästebuch des Tisches hinterlassen. Vielleicht wird diese Ideen später wieder aufgenommen?

In den meisten Sensler Bauernküchen steht er, der grosse, lange Küchentisch. Ein Ort, wo gegessen wurde. Ein Ort, wo getrunken wurde. Ein Ort, wo man sich traf. Ein Ort, wo man lachen konnte. Ein Ort, wo verhandelt wurde. Ein Ort, wo getrauert wurde. Ein Ort, ja DER Sensler Ort schlechthin.
Im St. Martin lassen wir den Sensler Tisch aufleben. Einmal pro Monat kann man sich um 19 Uhr an den Tisch setzen – immer dienstags. Die Schüssel Salat, die Pfannen mit dem Essen, der Krug mit Wasser oder Tee/Sirup stehen schon fast auf dem Tisch. Für nur 20 Franken gibt es genug für alle.
Um Punkt 19 Uhr geht es los. Gemeinsames Essen steht an diesem gemütlichen Ort im Vordergrund – wie früher am langen Küchentisch in den alten Bauernhäusern. An diesem Dienstags-Treffpunkt soll nicht nur gegessen werden, es ist auch ein idealer Platz, um gemeinsam (Sensler) Ideen zu entwickeln.

Jeweils am Dienstagmittag wird entschieden, ob der Seisler Tüsch stattfindet oder nicht (Durchführung erst ab 6 Personen). Sichern Sie vorgängig einen Platz am «Seisler Tüsch» durch eine Reservation via Telefon 026 494 11 03, E-Mail: info@wierseisler.ch oder indem Sie sich im Online-Formular eintragen.

Text_SeislerTuesch_AmuusBusch
blockHeaderEditIcon

Das Amüüs-Busch

Zu jedem Seisler Tüsch gehört ein kleines, sprachliches Amüüs Busch, oft aus der Feder von Christian Schmutz – Hochdeutsch oder Senslerdeutsch. Hier einige Beispiele:

Welten verbinden

Ist euch schon aufgefallen?
Wenn zwei Bänkler sich treffen, sprechen sie über Kultur.
Wenn zwei Künstler sich treffen, sprechen sie über Geld.
Aber wenn sie am gleichen Tisch sitzen, haben sie endlich gemeinsame Interessen.
A Gueta a üsùm Seisler Tüsch.

Der Gastgeber

Der Anwalt hat täglich mit «Mandanten» zu tun,
der Arzt mit «Patienten», der Therapeut mit «Klienten».
Der Geschäftsmann mit «Kunden», der Präsident mit «Mitgliedern»,
der Trainer mit «Spielern», der Schiedsrichter auch,
der Pfarrer mit «Schäfchen», der Ammann mit «Bürgern»,
aber der Wirt, der hat es am Besten von allen:
Er hat sie alle zusammen – als «Gäste».

Dasch Chabis!

Chabis isch scho ging as gäbigs ù günschtigs Wintergmües gsyy. Aber wyl mùs bi de eermere Lütt so vüu ggässe het, isch es o nit so beliebt gsyy. Drùm het mù de Begrüff Chabis afa bruuche fùr Nüütwärtigs ù Schwächlichs: das isch ki Chabis wärt oder i wett e ke Chabis drum gää – da gglùùbt mù kis Wort. Abgkürzt hets de ghiisse ja, Chabis! So äänlich het mù o de Begrüff Boone chene bruuche: er isch e ke Boone wärt.
Dass dä Chabis berüemter choo isch aus Boone heicht no demit zäme, dass im 18. Jahrhùndert uufchoo isch: red keinen Kohl. Das het nüüt mit dùm Gmües z tüe, sondern chùnt ùs de Gounerspraach, im Rotwäutsche. Dä Kohl het sy Uursprùng im hebräische kool "Stimme, Rede" oder im Romawort kalo "schwarz" mit de ùbertraageni Bedütig Lùgi. Uber d Stùdentespraach isch daas wyt usi triit choo. U dä tütsch Kohl het de bi üüs Chabis ggää, wyl es daas mit de Bedütig "nüüt" ja scho ggää het.

Was gibt es zu essen?

Freche, sinnlose, herausfordernd-plagende Antworten auf die neugierige Frage «Was gibt es zu essen?» gibt es im ganzen deutschen Sprachraum. Hier einige Beispiele: Im Sensebezirk habe ich gehört: Nüüt mit Zùcker drùf! oder Was ùf e Tüsch chùnt! oder Räschte vo de Räschte!
Aber auch in anderen Regionen waren sie phantasievoll, um zu sagen, was es zu essen gibt: Einen Topf in einem anderen und Topflappen dazwischen, damit nichts anbrennt. Möglich sind aber auch eingemachte Kellertreppen, eingelegte Kellerstufen, Putzlumpensalat, Schneckenärsch mit Rollen dran, was Warmes auf nem kalten Teller, gebackene Fürz mit Meerrettich, eine kalte Leichenfrau, Ein Sack voll Haumiblau, Was zu essen, oder glaubst du ich geb dir Gift? Oder um die Gwundernase direkt anzusprechen: alte Neugierde mit Butter gebraten.
Mmm! Fasch so guet wy nüüt mit Zùcker drùber!


Wier Seisler Gastro & Kultur» will den Sensebezirk und seine Leute in den Mittelpunkt stellen. Ohne spezielle Ortsangabe finden alle Veranstaltungen im Gasthof St. Martin, Juchstrasse 1, in Tafers statt. Im 1. Stock wurde ein Kultursääli für 80-105 Personen eingerichtet, je nach Bestuhlung. Sie finden uns hier.
Wier Seisler sind auch auf Facebook mit vielen Fotos und Hintergrund-Informationen präsent.

Hauszeitung
blockHeaderEditIcon
Seislertütsch
blockHeaderEditIcon
Oeffnungszeiten_Startseite
blockHeaderEditIcon

Der Restaurationsbetrieb wurde eingestellt.

Email: info@wierseisler.ch

Anfahrt_Startseite
blockHeaderEditIcon

Anfahrt

Wier Seisler Gastro & Kultur
Juchstrasse 1, 1712 Tafers

map_canvas_4

Seislertütsch
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail